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Dienstag, 29. Juli 2014

Es ist still hier geworden ...

... und wird es auch erstmal so bleiben. Zur Zeit haben ich wenig Lust, hier zu bloggen. Manche meiner Interessen haben sich verändert, damit auch Prioritäten. Dazu bin ich nicht mehr zufrieden mit meinem Blog. Mich stört die Anonymität, die Notwendigkeit, unter Pseudonym zu schreiben, um keine "wohlmeinenden Kirchenretter und -retterinnen" dazu zu veranlassen, sich bei meinem Bischof oder anderen über mich zu "beschweren", ihre "Sorge über meine Katholizität" zu äußern oder in anderer Weise ihren Unmut über meine Person (möglichst öffentlich) zu verbreiten. Ich nenne so etwas Denunziation und möchte, was andere erlebten, nicht selber erfahren müssen.

Donnerstag, 3. April 2014

Zu wem gehörst du, Mensch?

Wie schon in den vergangenen Jahren hat Misereor auch in dieser Fastenzeit wieder ein "Fastenbrevier" online gestellt. Ähnlich wie bei einem Adventskalender kann an jedem Tag ein neuer Impuls online aufgerufen werden. Oder man wählt die E-Mail-Version und lässt sich die Impulse zusenden.

Samstag, 22. März 2014

Welt-Downsyndrom-Tag 2014

Gestern war Welt-Downsyndrom-Tag. Zwei Videos sind mir in diesem Zusammenhang besonders aufgefallen und haben mich zum Lächeln gebracht. Ich kann sie immer wieder sehen und hoffe, auch ihr habt viel Freude daran!
 
 
 
Update: Ich sehe gerade, dass Chris ebenfalls beide Videos eingestellt hat und noch ein weiteres dazu. Herzliche Empfehlung!
 

Freitag, 14. März 2014

Ein Jahr Franziskus: 10 Gründe, warum Papst Franziskus die Kirche retten wird

Die Überschrift habe ich geklaut übernommen von der Huffingtonpost. Ich fand es spannend, einen solchen Artikel anlässlich des einjährigen "Dienstjubiläums" von Papst Franziskus dort zu lesen (auch wenn ich, was die Überschrift angeht, eher davon ausgehe, dass Gott bzw. seine Geistkraft die Kirche am Leben hält).
 
Mit Papst Franziskus ist die katholische Kirche wieder in die Schlagzeilen geraten und diesmal sind es positive. Eine globale Klimaveränderung ist in der Kirche eingetreten und dass es dabei wärmer wurde, wird nur aus ultrakonservativer Ecke als bedrohlich wahrgenommen. Was aber sind nun die 10 Gründe, die der Autor Alexander Görlach anführt? (hier nur die Thesen, die im verlinkten Artikel weiter ausgeführt werden. Also rüberklicken!)

Dienstag, 11. März 2014

"Sich selbst ausschließen"

Neulich behauptete mal wieder jemand, die katholische Kirch schließe niemanden aus. Diejenigen, die ausgeschlossen wären, nicht mehr dazu gehörten oder bestimmte Rechte verwirkt hätten (wie beispielsweise wiederverheiratete Geschiedene das Recht, die Sakramente zu empfangen), hätten dies selbst zu verantworten, weil sie sich selbst ausschlössen. Eine klassische Argumentation, die ich zunehmend für zynisch und perfide halte.

Mittwoch, 5. März 2014

40

Heute beginnt mit dem Aschermittwoch die österliche Bußzeit, auch Fastenzeit genannt. 40 Tage dauert sie, weil in den sieben Wochen die Sonntage nicht mitgezählt werden, sie nicht zur Fastenzeit dazu gehören. An mehreren Stellen wird in diesen Tagen die Symbolik der Zahl 40 erklärt. Hier zum Beispiel bei Domradio und bei kipa-apic (beiden liegt eine KNA-Meldung zugrunde, Texte gleichen sich streckenweise aufs Wort).

Montag, 3. März 2014

Tebartz van Elsts vertane Chance

Ich spüre immer mehr, dass die größte Krise unserer Zeit spiritueller Art ist und wir Orte benötigen, wo Menschen noch stärker im Geiste wachsen können und in der Lage sind, die emotionalen Konflikte in ihre spirituelle Entwicklung zu integrieren.  
Henri Nouwen 
Strafrechtlich sei Bischof Tebartz van Elst in Bezug auf die immensen Kosten beim Bau seines "Diözesanen Zentrums" nichts vorzuwerfen heißt es inzwischen. Der kirchenrechtliche Teil wird noch geprüft. Derweil hält er sich weiterhin auf päpstliche Anordnung außerhalb seiner Diözese in der Benediktinerabtei Metten auf und kommt offenbar von Zeit zu Zeit inoffiziell in sein Bistum zurück.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Es bleibt eher ruhig hier

Gegenüber früheren Zeiten ist es ruhig hier im Blog geworden. Infos über kirchliche Initiativen und Aktionen verblogge ich hier nicht mehr, auch kaum noch meditativ-Besinnliches. Auch lese ich weniger auf anderen Blogs, kommentiere dort so gut wie gar nicht mehr .

Freitag, 14. Februar 2014

Leid beenden

Das belgische Parlament hat entschieden, dass unter bestimmten Bedingungen zukünftig auch bei Kindern und Jugendlichen aktive Sterbehilfe erlaubt sein soll. Kinder und Jugendliche, die an einer unheilbaren, schmerzhaften Krankheit leiden, die nicht durch entsprechende Medikation gelindert werden kann, sollen das Recht haben, um eine Doppel-Injektion von Anästhetikum und Muskelrelaxans zu bitten, an der sie dann versterben. Eltern und Ärzte müssen dem zustimmen und ein psychologisches Gutachten über die Urteilsfähigkeit muss vorliegen.

Montag, 10. Februar 2014

Wir sollen nicht Salz und Licht sein ...

... wir sind es.
Unsalziges Salz gibt es zwar - chemikalisch gesehen - aber nicht als NaCl.
Licht unter einem Eimer ist keine Lichtquelle mehr - physikalisch gesehen -,
höchstens für die, die auch im Eimer sind.
Offenes Licht wird unter Luftabschluss erlöschen.
Wir werden nicht aufgefordert, Salz und Licht zu sein.
Es ist uns zugesagt, es gehört zu unserem Wesen als Christinnen und Christen. Es macht uns aus.
Also machen wir was draus.
Würzen wir, machen wir haltbar, tauen wir auf und heilen wir - als Salz der Erde.
Bringen wir Licht in dunkle Ecken, lassen wir Lebendiges keimen und reifen, machen wir glücklich und gesund - als Licht der Welt.
 
 

Donnerstag, 6. Februar 2014

Reaktionen auf die Veröffentlichung der Umfrageergebnisse durch die DBK

Auf katholisch.de stehen derzeit zwei spannende Reaktionen auf die von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichten Umfrageergebnisse in Vorbereitung auf die vatikanische Synode zu Ehe und Familie. Es lohnt, sie zu lesen.
 
Der eine ist ein Gastbeitrag von Professor Erich Garhammer, Professor für Pastoraltheologie an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Würzburg. Hier drei Zitate aus seinem Artikel:

Dienstag, 4. Februar 2014

Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung

Zur Vorbereitung einer außerordentlichen Synode zu Ehe und Familie hat der Vatikan die Ortskirchen zur Mitarbeit aufgefordert. Dazu wurde ein Fragenkatalog verschickt, der in Deutschland in unterschiedlichster Aufbereitung als "Fragebogen" von jedermann und jeder Frau beantwortet werden konnte.

Nun sind alle Ergebnisse zusammengetragen, von der Bischofskonferenz gesichtet und die Ergebnisse in dem zusammenfassenden Dokument "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung" bewertet worden. Manche kritisieren, dass das Ergebnis nicht unter statistisch überprüfbaren Bedingungen erhoben wurde. Doch ich bin mir sicher, auch eine teure Erhebung würde zu keinem anderen Ergebnis führen und wäre daher rausgeschmissenes Geld.
 
Inzwischen trudeln die ersten Einschätzungen zu dem Papier ein. Es wird überwiegend positiv bewertet. Hier z.B. von der kfd , vom ZDK und vom bdkj um nur drei der wichtigsten Laienorgane in der katholischen Kirche zu benennen.
 
Angeregt durch den lesenswerten "Die Welt"-Artikel "Deutschlands Bischöfe setzen Papst unter Druck" habe ich mir mal das Originaldokument angesehen und bin angenehm überrascht. Nichts wird darin beschönigt, die Situation wird so beschrieben, wie sie ist, sehr trocken und sehr transparent.
 

Mittwoch, 22. Januar 2014

Kommentieren

"Manche Leute kommentieren nicht das, was wirklich in einen Beitrag steht oder jemand sagt, sondern vielmehr das, was ihnen die Stimmen in ihren Köpfen erzählen."
So oder so ähnlich habe ich es vor kurzem irgendwo gelesen. Bei Frauenthemen scheint das ganz besonders häufig vorzukommen.

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Samstag, 18. Januar 2014

Stille

Zur Zeit ist es wieder stiller auf diesem Blog. Gelegenheit, auf einen anderen zu verweisen, der mich immer wieder inspiriert und fasziniert. Er befasst sich mit der Mystik und stellt unter diesem Gesichtspunkt kurze Impulse aus ganz unterschiedlichen Traditionen und Religionen ein. Sein Name: Mystik aktuell. Hier eine Kostprobe:
Gott will nur eines von dir:
dass du als Geschöpf aus dir heraustrittst
und Gott in dir Gott sein lässt.


Meister Eckhart (1260 – 1328)
Rüberklicken, lesen, verkosten.
 
 
 

Montag, 13. Januar 2014

Was ist drin im neuen Gotteslob?

So langsam hält es Einzug in den Gemeinden und Gottesdiensten: das neue Gotteslob. Ich habe es durchgeblättert, nur weniges vermisst, mich über einiges gefreut, manchmal die Stirn gerunzelt. 

Sonntag, 12. Januar 2014

Taufe

Mit Wasser übergossen, hineingeboren in ein neues Leben.
Durch Taufe für alle erkennbar zum geliebten Kind geworden.
In die Fluten hineingestiegen und wieder heraus.
Wie die Israeliten auf ihrer Flucht durchs rote Meer.
Wie Jona auf der Flucht vor Gott.
Wie Noah gerettet.
Verwandelt, weil geliebt.
Doch was ist mit Gottes Geliebten, die in den Fluten umkommen?
Den Boatpeople?
Den Lampedusa-Flüchtlingen?
Den Opfern von Überschwemmungen und Tsunamis?
Den in einer Flut von Verachtung und Überheblichkeit Ertrinkenden?
Ich habe darauf grad keine Antwort.
 

Samstag, 11. Januar 2014

Von Jesus wissen - an Christus glauben

„Man kann von Jesus wissen, ohne zu glauben, dass er Christus ist. Niemand kann an Christus glauben, ohne von Jesus zu wissen.“
Elmar Klinger
Entdeckt in der aktuellen Predigt auf "Geh und verkünde". Gesamter Text ist lesenswert!
 

Mittwoch, 8. Januar 2014

Kirche oder Liebe?

1. Angenommen, da wird eine Frau von ihrem Gatten nicht nur verbal attackiert, sondern auch mit Fäusten. Das Leben ist für sie und die gemeinsamen Kinder zur Hölle geworden, inklusive Konsequenzen bei den schulischen Leistungen und im Sozialverhalten. Angenommen, diese Frau sucht sich Hilfe, zum Beispiel bei einer katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle, denn sie fühlt sich in der katholischen Kirche zu Hause. Weiterhin angenommen, sie erfährt dort eine solche Stärkung, dass sie die Kraft aufbringt, sich trotz ihrer finanziellen Abhängigkeit und Mittellosigkeit aus ihrer ungesunden Beziehung zu lösen, sich von ihrem Partner zu trennen und mit den Kindern zunächst in den Schutz eines Frauenhauses zu flüchten und später in eine eigene Wohnung zu ziehen. Und weiter angenommen sie blüht neu auf, kann wieder Schönes im Leben entdecken und ... sie verliebt sich neu, möchte mit diesem Menschen ihr Leben lang in einer festen Beziehung verbringen.

Dienstag, 7. Januar 2014

Back to Alltag

Die Sternsinger sind durch.
Der Baum nadelt und will abgeschminkt wieder ins Freie.
Die Müllabfuhr hat die Berge an Essensresten,
Verpackungen und Geschenkpapier wieder im Griff,
und die Straßenreinigung die Wege vom Jahreswechsel gesäubert.
Ferien und Urlaub sind für die meisten zu Ende.
Nach allen Feierlichkeiten und festlichen Tagen
hat uns der schnöde Alltag wieder.
Und das ist gut so.
 
Der Montag fühlt sich wieder wie ein Montag an
und der Dienstag nicht mehr wie ein Samstag.
Der Sonntag wird wieder zu einem Einschnitt in der Woche,
ein freier Tag, der orientiert.
Die Arbeit bekommt ihren Rhythmus zurück,
und mittags gibts wieder Nudeln statt Gans.
Beim Smalltalk steht wieder Thema Wetter ganz oben
und die neue Jahreszahl geht schon flüssig von der Hand.
Back to Alltag.
Gott sei Dank!
 

Freitag, 3. Januar 2014

Was Frauen nicht können oder dürfen

18. Jh:
  • Frauen können und dürfen nicht als Ärztinnen praktizieren. Die wissenschaftliche Heilkunst ist nur etwas für Männer!
19. Jh:
  • Ein Studium ist schädlich für Frauen! Studieren dürfen nur Männer!
  • Frauen verstehen nichts von Politik! Ihre Aufnahme in politische Vereine ist daher verboten. Sich politisch engagieren dürfen nur Männer!