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Dienstag, 29. Januar 2013

#Aufschrei über den Umgang mit dem Thema Sexismus in sog. katholischer Blogoezese

Viele gute Posts werden in diesen Tagen zum Thema Sexismus auf diversen Blogs veröffentlicht. An vielen Stellen sind bereits Linksammlungen entstanden. Das Thema wird sehr kontrovers und äußerst leidenschaftlich diskutiert.

Ich habe mich mal durch die Liste der sog. katholischen Blogs geklickt, wer sich dort auch zu diesem Thema äußert und bin entsetzt! So viel Ignoranz! So viel Banalisierung inakzeptablen weil sexistischem Verhaltens! So viel verbale Aggressivität und Abwertung der sich zu diesem Thema äußernden Frauen! Einzig die beiden Posts von Friedrich2 (hier und hier) setzen sich auf angemessene, ebenso sachliche wie engagierte Art mit dem Thema auseinander.

Habt ihr denn nichts gelernt aus der Auseinandersetzung mit dem Thema sexualisierte Gewalt/Missbrauch im kirchlichen Kontext? Wie kann es dann sein, dass sich der Umgang mit den Frauen, die von ihren Erfahrungen mit sexueller Belästigung berichten, und die Argumente, die jetzt von euch gegen sie vorgebracht werden, so sehr bis ins Detail mit denen gleichen, die die Missbrauchsdebatte so langen geprägt haben?
  • Wieder wird denen, die von Übergriffen berichten, nicht geglaubt.
  • Wieder wird ihnen vorgeworfen, nicht sofort etwas gesagt zu haben.
  • Wieder wird ihnen das Recht abgesprochen, sich dann zu äußern, wenn sie es so entscheiden.
  • Wieder wird ihnen die Deutungshoheit abgesprochen und ihnen von außen ein Platz zugewiesen.
  • Wieder wird den Opfern eine Mitverantwortung für die Übergriffe angelastet.
  • Wieder wird ihnen vorgeworfen, dass sie sich nicht gewehrt haben.
  • Wieder und wieder werden die Taten als nicht so schlimm bagatellisiert und lächerlich gemacht.
  • Wieder werden sie, die Opfer!, beschimpft.
  • Wieder wird die Verantwortung der Täter geleugnet, ihr übergriffiges Verhalten in Schutz genommen und als akzeptabel bewertet.
  • Und wieder wird geleugnet, dass es bei diesen Übergriffen um das Thema Macht geht.
  • Wieder wird zugesehen, vertuscht, werden die Betroffenen im Stich gelassen und dazu noch verhöhnt!
Dabei wurde doch in den vergangenen Jahren gerade im kirchlichen Raum so viel zum Thema sexuellem Missbrauch erarbeitet, dass eigentlich bei jedem kirchlichen Mitarbeiter und bei jeder kirchlichen Mitarbeiterin mit einem Höchstmass an Sensibilität und Fachkompetenz in diesen Fragen gerechnet werden müsste. Überall gab es Fortbildungen für Hauptberufliche und Ehrenamtliche, in unserem Bistum dienstverpflichtend für jede und jeden. Sind eure Diözesen, Einrichtungen und/oder Orden da so nachlässig? Habt ihr geschwänzt?

Es gibt gutes und überaus wichtiges Material zum Thema mit konkreten Handlungsanweisungen von der Bischofskonferenz, von Vereinen und Verbänden. Ist das bei euch gleich in der Tonne gelandet? Sonst wäre es für euch ein leichtes, das dort Erarbeitete und Präsentierte von der Ebene der Kinder und Jugendlichen auf die Ebene der sexualisierten Übergriffe auf Frauen zu übertragen. Transfer nennt man das, und jede_r sollte den Umgang damit spätestens bis zum Abitur gelernt haben.

Wenn ihr euch auch nur einen Augenblick aufrichtig mit dem Thema sexualisierter Übergriffe befasst hättet, wüsstet ihr: Bei "sexualisierter Gewalt" (...) handelt es sich um die Ausnutzung eines Machtgefälles aufgrund von Geschlecht, Alter, körperlicher Überlegenheit, Herkunft sowie sozialem Status. Dabei verfügt die überlegene Person über die größere Macht oder Autorität, die es ihr gestattet, den Ablauf eines sozialen Kontaktes einseitig in ihrem Interesse zu gestalten (... hier, S.12).

Ihr wüsstet auch von den Unterschieden zwischen Grenzverletzungen, sexuellen Übergriffen und strafrechtlich relevanten Formen sexualisierter Gewalt, wie sie sich äußern und dass nichts, aber auch gar nichts davon akzeptabel ist. Weder gegenüber Kinder oder Jugendlichen noch gegenüber Frauen oder Männern. (S.13ff).

Ihr hättet ebenfalls - zumindest ansatzweise - lernen können, was IHR tun könnt, wie IHR solch unangemessenes, sexualisiertes Verhalten vermeiden könnt, wie IHR mit Menschen, die davon berichten, sensibel umgehen könnt und wie ihr eingreifen könnt, wenn ihr bei anderen solch übergriffiges Verhalten beobachtet. Vielleicht hättet ihr sogar den Mut gehabt, eure eigenen Erfahrungen zu erinnern, die, bei denen euch selbst Übergriffiges geschehen ist, und die, bei denen ihr selbst Gewalt erfahren habt.

Es ist von verschiedensten kirchlichen Stellen her in letzter Zeit so viel dafür getan worden, dass gegenüber Kindern und Jugendlichen niemals wieder sexuelle Übergriffe durch kirchliche Mitarbeitende geschehen. (Nein, ich bin nicht so naiv zu glauben, dass das in letzter Konsequenz jemals gelingen wird!) Was ist so schwer daran, auch Frauen davor zu schützen und sie in ihrem Aufbegehren gegen solches Erleben ernst zu nehmen und zu unterstützen?

Gerade mit unseren innerkirchlichen Erfahrungen von der Sensibilität des Themas sexualisierter Gewalt durch die Missbrauchsthematik wäre es eine große Chance gewesen, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Zu zeigen: "Ja, wir haben begriffen, was diese Form der Gewalt, der Machtausübung anrichten kann, und wir setzen alles daran, unsere Konsequenzen daraus zu ziehen, in allen unseren Lebens- und Arbeitsbereichen. Wir wissen, wie schwer es für Betroffene ist, sich zu äußern. Wir wissen, wie sie darunter leiden, wenn ihnen nicht geglaubt wird. Wir wissen, wie viele die Täter geschützt haben und nicht die Opfer und wie viele sich durch ihr Schweigen zu Mitwissern gemacht haben. Deshalb versuchen wir es zukünftig anders, besser zu machen."

Durch das, was ihr auf euren Blogs in unterschiedlichen Facetten von euch gebt, hab ihr diese Chance, die wir in den Kirchen gehabt hätten, gründlich vermasselt! Schämt euch! Natürlich könnt ihr das Thema kritisch und ganz anders sehen, kontrovers diskutieren, etc. Aber ein wenig mehr Sensibilität und Kompetenz hätte ich erwartet! Habt ihr denn kein Interesse daran, dass sich unsere Kirche in Zukunft wieder als glaubwürdig erweist? Und was, bitteschön, ist euer Beitrag dazu???

Hier die Posts, die mich aufregen:

http://blog.derherralipius.com/2013/01/doch-nicht.html
http://blog.wolfgangfenske.de/2013/01/28/sexismus/
http://predigtgarten.blogspot.de/2013/01/rainer-bruderle-und-die-sexismusdebatte.html
http://blog.derherralipius.com/2013/01/sexismus-schlagt-kirchenbashing.html
http://jobo72.wordpress.com/2013/01/26/frau-und-mann/
http://www.geistbraus.de/2013/01/denn-das-himmelreich-gleicht-dem-lorbeer/
http://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/2013/01/mein-gott-laura.html
http://kathermometer.blogspot.de/2013/01/der-stern-und-der-sexismus.html
http://stefanrochow.wordpress.com/2013/01/26/professionelle-gesprache-schamlose-bocke-und-die-idee-dahinter/
http://morefromtheeditrix.blogspot.de/2013/01/bruderle.html
http://kreuzknappe.blogspot.de/2013/01/ein-einseitiger-aufschrei-sexistische.html

Und wie das Leben eben so spielt, bin ich heute über Tag nicht online, um auf mögliche Kommentare zu reagieren, wie es meine Aufgabe als Admin ist. Sie stehen daher auf Moderation und werden heute Abend freigeschaltet.

UPDATE:
Hier gibts schon Reaktionen auf diesen Beitrag:

http://predigtgarten.blogspot.de/2013/01/bose-katholische-blogger-manner-und-ein.html
http://kreuzknappe.blogspot.de/2013/01/sexismus-debatte-katholische-bloggerin.html
http://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/2013/01/frech-fromm-frau-schreit-auf.html

Noch Fragen?


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Kommentare:

  1. Danke für diesen Blogpost.

    Deine obige Liste gibt exakt wieder, wie es in meiner Familie zugeht. Es geht bei uns zwar nicht um sexuellen Missbrauch, aber mein Vater hängt psychisch schwer in den Seilen (hochpathologisch und sehr eigentümlich, bezeichnete ihn vor zwei Jahren eine Psychologie) und benutzt mich als Ventil. Und wie der immer entschuldigt wird, das ist unglaublich. Mit eben diesen Mechanismen wie oben. Da gibt es tatsächlich Leute, die mit ihm zusammenleben. Was eigentlich gar nicht geht, weil er zum Beispiel im Leben einen solchen Halt braucht, als sei er blind. Blind ist er nicht, aber unglaublich labil. Nicht der kleinste Windzug darf kommen, es sei denn von ihm selbst.

    Was Du da oben in der Liste anführst, das ist schlicht gelebte Verantwortungslosigkeit bis ins Extrem. Für diejenigen, die so leben, gibt es keine Entschuldigung.

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    1. Zum Glück ist keiner der von mir verlinkten Autoren so extrem, als das in seinem Post alle aufgeführten Punkte vorkämen. Bagatellisiert wird allerdings in jedem, ebenso wie die Glaubwürdigkeit der sich Äußernden in Frage gestellt wird. Schimm genug! Dir alles Gute!

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  2. Wunderbar- da steht er der Satz: "Transfer nennt man das, und jede_r sollte den Umgang damit spätestens bis zum Abitur gelernt haben. "
    den ich so oft vermisse als Anspruch- als Anfangspunkt für eine Veränderung durch diese Debatte.

    Wir wissen doch alle schon so viel- wir doch alle hochgebildet inzwischen (auch jene die kein Abitur haben). Wir müssen nur noch transferieren.
    Und ganz ehrlich- ich habe das Gefühl, dass sich manche Menschen statt zu übertragen und etwas neues zu erschaffen, weiterhin lieber in ihrem Sandkasten sitzen und bocken. Einfach weil sie keine Lust auf Sandeimer schleppen haben.

    Sehr bitter finde ich es gerade im Bereich der (kath.) Kirche, gerade weil sie als Institution gerade derartig verhetzjagdet wird, dass ein vernünftiges Anerkennen der Problematik rund um sexualisierte Gewalt (Sexismen allgm.) schlicht das Zeichen für ein Ende dessen wäre.

    Danke für ihren Artikel dazu

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    1. Die von mir verlinkten Blogs sind glücklicherweise nicht die Kirche. Offizielle Stellungnahmen und Positionierungen habe ich allerdings noch nicht gehört. Allerdings war ich gestern unterwegs und konnte die Debatte nicht weiter verfolgen.

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  3. > Noch Fragen?

    Ja. Ich bin über Twitter hier gelandet und frage mich, was katholisch in Anführungszeichen (im Titel des verlinkten Blogs) eigentlich bedeuten soll.

    Wenn die da drüben so schlimm sind: Gibts es auch eine Blogliste mit kritischen Katholiken? Der Blogger von Regensburg-digital.de ist meines Wissens auch katholisch...

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    1. Eine Blogliste kritischer Katholikinnen und Katholiken gibt es nicht, kann es auch gar nicht geben, denn es ist ja gerade ein Kennzeichen des Katholischen und Bestandteil unseres katholischen Selbstverständnisses, von einer großen Bandbreite und Fülle geprägt zu sein.

      Dass es wenige Blogs aus dem "normalen" und eher progressiven kirchlichem Raum gibt halte ich allerdings auch für sehr problematisch. Eine im RL eher zu vernachlässigende, nach eigenen Vorstellungen sehr strenggläubige, papsttreue und unkritische Gruppe von katholischen Gläubigen prägt leider das Bild von Kirche im Netz und verursacht so eine in der Realität glücklicherweise nicht existente Schieflage. Im RL erlebe ich Kirche nicht so eng, wie sie sich in vielen der sog. katholischen Blogs präsentiert.

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  4. Oh je, das ist ja alles ziemlich vertrackt.

    Kommunikation ist eine Sache, die schief gehen kann weil verschiedene Ebenen zusammenkommen und jeder auf einer anderen ist.

    Als Frau habe ich ein gewisses Maß an Erfahrung mit unerwüschter Aufmerksamkeit. Das kenne fast alle erwachsenen Frauen, so mein persönlicher, also völlig unrepräsentativer Eindruck.
    Das fing am Vorabend meines 14. Geburtstages als ich mit einigen freundinnen in der Stadt war und ein Mann dachte, daß eine Gruppe junger Mädchen unbedingt Lust auf seine Gesellschaft haben muß. Nein, müssen sie nicht.
    Die Reaktion meiner Eltern hat mich schockiert: mein Vater fand das total in Ordnung, wir wären schließlich alle hübsch, da würde man als Mann nun mal gerne dabeisein und meine Mutter erzählte was von "Kompliment". Und ich war mal wieder die Prüde...

    Das bin ich geblieben. Ich kommuniziere ein "Nein" immer sehr deutlich. Gespräch abbrechen, verbal kommunizieren, daß das zu viel war (und nicht drüber diskutieren, ob das jetzt stimmt). Ich bin eine totale Spaßbremse. Und? Mein Recht, ich bin nämlich nicht der kostenlose Pin-Up (ja, ich neige zu Dramatisierungen). Es gibt Männer, die schon annehmen, daß ich weil ich einen Rock trage, automatisch interessiert sein müsse. "Rock" signalisiert "Frau" und "Frau" wird in unserer sehr sexualisierten Gesellschaft mit "verfügbar" gleichgesetzt. Wie man drauf kommen kann, daß ein überknielanger Rock eine Einladung ist... Menschen sind seltsam.

    Zur Sache selbst:
    Barflirt...
    Annäherungsversuche sind ein Minenfeld. Wer sich auf auf einen Barflirt einläßt, der muß damit rechnen, daß das schief geht. Es gibt leider nichts, was Leute davon abhält, ungeschickt zu baggern.

    Die Situation ist aber sehr unterschiedlich zum Mißbrauch innerhalb von Institutionen, auch kirchlichen, da die Hierarchie anders ist.
    Zum einen bestand kein besonderes Anhängigkeits- oder Vertrauensverhältnis zwischen dem "Baggerfahrer" und dem "Objekt seiner Begierde", zum anderen waren beide erwachsen und zum dritten ist das ganze nicht über den in der Öffentlichkeit unternommenen Flirtversuch hinausgegangen.
    Das es unter aller Sau ist, wenn fremde Männer die Oberweite einer Frau kommentieren, daß Herr Brüderle nebenbei gesagt verheiratet ist und nichts auf de Oberweiten anderer Frauen zu suchen hat- anderes Thema. Aber wir reden nicht von Vergewaltigung und das finde ich wichtig.

    Herr Brüderle ist nicht der einzige, der sich danebenbenimmt und ich würde mich freuen, wenn wir von der Person runterkommen und eine Debatte dadrüber führen können, warum Frauen eigemntlich als verfügbar gesehen werden und wie stark unsere Gesellschaft sexualisiert ist und ob das eigentlich mit einer christlichen Position vbereinbar ist. Das könnte auch ein fruchtbareres Thema für katholische Blogger sein als Schlammschlachten über wer wann was wie rechtfertigt oder nicht.

    Eben weil das Thema so heikel ist, ist Vorsicht auf allen Seiten geboten.

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    1. Missbrauch und sexuelle Übergriffigkeit sind nicht das Gleiche. Das zu behaupten würde wiederum den Missbrauch bagatellisieren. Daher oben die Differenzierung in "Grenzverletzungen", die passieren können, für die man sich entschuldigt und gut ist, "sexuellen Übergriffen"", die oft absichtlich oder aus grober Unachtsamkeit und Ignoranz nicht nur "passieren" (das meiste der unter #Aufschrei geposteten Beispiele würde ich hierzu zählen) und schließlich strafrechtlich relevanten Formen von sexueller Gewalt. Gerade der Bereich des Sexuellen und Erotischen muss wegen seiner hohen Sensibilität immer wieder konkret ausgehandelt werden, was besonders in Beziehungen mit Abhängigkeiten und hierarchischen Gefällen von besonderer Brisanz ist.

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    2. Was in einer Beziehung geht oder nicht geht ist erst mal Sache der Beteiligten. In Beziehungen entwickeln sich Dynamiken und an deren Ende oder in deren Verlauf kann einer der Beteiligten merken, daß das jetzt nicht mehr okay ist.
      Das setzt vorraus, daß man sich gegenseitig ernst nimmt.

      Wo Grenzen sind, muß man kommunizieren. Das zählt nicht nur für beziehungen, sondern ganz allgemein. Ich fühlte mich durch die Wortwahl eines Bekannten irgendwann extrem unwohl. Das bekam er nicht mit, dezente Hinweise auch nicht. Also mußte es auf's Tablett. Er verstand zuerst nicht, warum das für mich nicht in Ordnung sei, er müsse doch selbst wissen wie er redet und das sei doch alles nicht schlimm und so weiter. Der Trick war, die Grenzverletzung zu thematisieren, ohne dabei in Frage zu stellen, ob es eine war.

      Ich finde es nur fair, mit meinen Mitmenschen zu reden statt über sie zu reden. Und da kommt dann die politische Schlammschlacht im Vorwahlkampf rein.

      Ich will wirklich und ernsthaft und echt und überhaupt nicht sagen, daß sie selber schuld sei weil sie sich nicht gewehrt hat. Aber bei so was sind immer zwei dabei und woher soll mann wissen, daß es daneben war, wenn frau es nicht klar und deutlich sagt? Und das ist anscheinend nicht passiert. Wenn eine Frau über so einen Spruch sich eventuell sogar noch ein Lächeln abquält, dann muß das schiefgehen.
      Menschen generell könne extrem unsensibel sein und Männer und Frauen ticken auf dem Gebiet unterschiedlich.

      Ehrlichkeit und Kommunikation als Schlüssel zu menschlichen Beziehungen, egal ob beim Barflirt oder beim Diskutieren über denselben.

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  5. Gruselgrusel, ich hätte nicht gedacht, dass es so arg ist.
    Hier noch was Hübsches von evangelischer Seite:
    "Evangelisch" auf Facebook postet gestern:

    "Sexismus-Debatte führt zum unverhältnismäßigen #Aufschrei der Frauen im Land:

    "Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?"
    - Mt 7,3 -

    Wir wollen nicht relativieren, aber den Blick weiten: Die Kommentarfunktion zu diesem Post steht zur Verfügung für Sexismus-Vorwürfe von Männern gegen Frauen! Denn objektiv und neutral kann sich kein Mensch dazu äußern, weil jeder eines von beidem ist: Mann oder Frau."

    Unfassbar!

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    1. Auch sehr nett! Keine Frau bestreitet, dass es auch zu Übergriffen gegenüber Männern kommen kann und kommt, dass es für Männer dabei sogar noch schwieriger ist, davon zu sprechen. Vielleicht haben sogar mehr Männer solches erlebt, als bislang offen zu Tage tritt. In der derzeitigen Debatte aber von einem "unverhältnismäßigem #Aufschrei der Frauen" zu sprechen geht allerdings gar nicht und wird auf keinem Fall des (noch) schweigenden gewalterfahrenen Männern gerecht. Wenn zehntausende von Übergriffen sprechen zu sagen, macht euch mal nicht so breit, geht das gar nicht. Wirklich unfassbar!

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    2. Dass da auch jemand ernsthaft glaubt, belästigte Menschen würden auf Facebook in einer offenen Gruppe, wo jeder Depp kommentieren kann, ihre Erfahrungen aufschreiben - wie ahnunglos man sein kann.
      Natürlich hat kein Mann dort berichtet.

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    3. Es gab aber sicherlich jede Menge Gaffer, die nur darauf gewartet haben ...

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    4. Was die Gewalterfahrungen von Männern durch ihre Partnerinnen angeht kann ich nicht mit Zahlen aufwarten, nur mit eigenen Erfahrungen und denen von Bekannten. Das geht von der verbalen Herabwürdigung a la Schlappsch***z, Schwuchtel etc (Männer müssen ja batteriebetrieben sein) bis hin zur brachialen Gewalt (das heftigste von dem ich hörte war eine Attacke mit dem Stuhl- gebrochene Rippen und einige Hämatome). Mann steckt da in einem unauflösbaren Dilemma. wehren darf man sich nicht, sonst wird man der Wohnung verwiesen, außerdem verbietet die Sozialisierung es (im Idealfall). Man gilt auch schnell als Witzfigur: die Frau mit dem Nudelholz ist da ein weit verbreiteter Topos. Ich kann nur sagen, dass wir neulich in größerer Runde feststellten, dass jder zweite von uns die brachiale Variante schon erlebt hatte, allerdings bagatellisierten die Meisten es auch. Das ist ein Sozialisationsproblem: bei Frauen ist die Hemmung da geringer, sie gelten als hysterisch, aber nicht als gewalttätig. Außerdem müssen Männer immer mit dem Echo kalkulieren, wenn sie Gewalt anwenden- man muss in Konfliksituationen damit rechnen, eine auf's Maul zu bekommen, das weiß man eben. Einen Aufschrei wird es da nicht geben, undenkbar- besonders auch wegen der Asymmetrie des Diskurses, die in FrauAuges Kommentar schön sichtbar wird. Naja, wäre auch zu schön gewesen, wenn wir mal einen Diskurs geführt hätten auf Augenhöhe. Mich beschleicht das ungute Gefühl, dass es hier nur um Diskurshoheit geht, also um Machtausübung.

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    5. Lieber Alex, es ist Dir ja unbenommen, Deine und die Erfahrungen von anderen Männern zu veröffentlichen - das kann aber sicher nicht auf Facebook geschehen, sondern braucht einen anonymisierten Schutzraum. Frauen* und Trans* haben es gewagt, ihre Erfahrungen zu veröffentlichen, vielleicht wagen Männer* es auch?

      Wenn Du es wagst, dann wünsche ich Dir von Herzen (und das ist jetzt wirklich nicht sarkastisch gemeint), dass Dir NICHT wie mir und vielen anderen dann mit Bibelzitaten wie dem obigen gesagt wird, Du hättest Schuld an dem, was Dir getan wurde. Oder dass Du den ganzen Tag lesen mußt, dass alles doch Lappalien sind und wir uns wieder der Bankenkrise zuwenden sollten etc.p.p.

      Solange ich aber von Männern* hier in diesem Netz dazu nichts finde, was mich bisher überzeugt hätte, dass Sexismus und Gewalt gegen sie genauso häufig vorkommt wie gegen Frauen* und Trans* - und solange auch die Statistiken eine so andere Sprache sprechen, halte ich es mit Heiner Geissler gestern bei Anne Will: Mir scheint, es geht hier um Ablenkungsmanöver.
      Ich lasse mich aber sehr gerne eines besseren belehren - es wäre wunderbar, wenn Männer* aus der Falle "ich muß immer stark sein" herauskommen könnten. Gutes Leben für alle! Das ist ja eigentlich das Ziel des Feminismuses - das Patriarchat war auch für Männer kein Gutes Leben, imho.

      Achja - und natürlich geht es um Macht - um was sollte es sonst gehen? Frauen* erobern den öffentlichen Raum - und manche Männer mögen das nicht.

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    6. Danke, Alex, für für das Teilen deiner Erfahrungen! Ja sicher gibt es auch Gewalt von Frauen gegenüber Männern. Vermutlich ist diese Erfahrung so massiv schambesetzt, dass kaum ein Mann darüber spricht. Wenn die gegenwärtige Diskussion auch hier zu einem Tabubruch beitrüge, wie befreiend!

      Ansonsten schließe ich mich voll und ganz den Worten von Frau Auge an. Vielen Dank auch dir, liebe Kollegin, für deine Gedanken!

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    7. Solange es um Macht geht, wird die Gewalt nicht verschwinden. Machtausübung ist immer Gewaltausübung. Solange alle menschlichen Beziehungen nur als materialistische Machtverhältnisse verstanden werden, wird es immer nur darum gehen, wer Gewalt über wen ausübt. Auch öffentliche Diskurse sind Gewaltausübung. Und um nichts anderes- ist mittlerweile wenigstens mein Eindruck- geht es hier, anfangs war ich da hoffnungsfroher. Die eine Form der Machtausübung soll durch die andere ersetzt werden, was mE nichts ändert.
      Das Patriarchat, wenn es das in der Form je gegeben hat, wie es theoretisiert wurde, war für Männer nie etwas gutes: 99% von ihnen waren Opfer, weil die Ausübung von brachialer Gewalt gegen Männer nichts tabuisiertes ist, sondern etwas ritualisiertes- im Gegensatz zu der gegen Frauen, und bitte jetzt keine Statistiken, die Gesellschaft hat weggesehen, hat vertuscht und verschwiegen, aber nie galt ein Mann der seine Frau vermöbelt als
      toller Hecht.
      Diese Statistiken sind, was die Gewalterfahrungen von Männern in Beziehungen angeht aus den oben angerissenen Gründen unbrauchbar. Es wird doch gar nicht erfasst, wie viele einfach nur zurückgeschlagen haben, mit den aufgrgund der physischen Unterschiede verheerenden Konsequenzen. Und es wird auch nie erfasst werden, zumindest nicht, solange solche Diskurse nichts anderes sind als ideologische Payback-Time.
      Vielleicht wagen Männer es auch? Ne, nicht unter diesen Umständen. Da kriegt man doch wieder nur eine auf's Maul. Also tut man das, was Männer immer getan haben: man entzieht sich, hält sich zurück und nimmt die Gewalt hin. Darum geht's doch in dieser Debatte- ob wir uns reproduzieren, darüber entscheiden die Frauen. DAS ist ein natürliches Machtverhältnis, das es zu respektieren gilt. Aber die Damen wünschen sich, Opfer zu sein, wie wir es von Natur aus sind, um sich befreit zu wähnen. Kaum steht der goldene Käfig offen, finden wie die gläserne Decke, an der, wie gesagt, sich 99% von uns schon immer den Schädel eingerannt haben.
      Als ich nach der dritten Backpfeife Gefahr lief zurückzuschlagen, habe ich mich jedenfalls zurückgezogen. Einem Kerl hätte ich eine verpasst. Nach dem ersten Mal. Also geh mir weg mit deiner *Statistik*.

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  6. liebe freche fromme Frau, ich diskutiere gerne über meine und andere Ansichten, aber leider weiß ich in diesem Fall nicht, wogegen ich mich verteidigen soll. Die meisten der oben erwähnten Punkte tauchen in meinem Post gar nicht auf, anderen widerspreche ich ausdrücklich. Solche Rundumschläge bringen nichts. Klar ist man mal verärgert, und ich hab auch schon kräftig ausgeteilt. Aber wenn man miteinander sprechen will und dadurch beim anderen etwas verändern möchte, muss man sich schon die Mühe machen, auf die entsprechenden Inhalte einzugehen. Und zwar für jeden Blogger einzeln. Denn ich teile durchaus nicht alles, was Le Penseur oder Alipius (zum Beispiel) schreiben.

    Und auf welcher Grundlage uns inkriminierten Bloggern das Katholischsein abgesprochen werden soll, ist mir schleierhaft. Solch anmaßende Einschätzung würde ich mich bei niemandem trauen, der sich katholisch nennt und den ich ansonsten nicht kenne.

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    1. Das Katholischsein spreche ich niemandem ab, es ist eine andere Liga, die auf solche Weise Andersdenkende und -glaubende (ver-)urteilt.

      Ich errege mich darüber, dass die Missbrauchsdebatte offensichtlich keinen Zugewinn an Sensibilität im Umgang mit dem Thema sexualisierter Gewalt erbracht hat. Keiner der verlinkten Texte enthält alle aufgeführten Punkte, bagatellisiert allerdings wird in allen. Frage dich selber bei deinem Text, inwiefern du alle Beteiligten, ihre Anliegen und das zugrunde liegende Problem der sexualisierten Übergriffe ernst nimmst. Das wäre schon mal ein guter Ansatz.

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    2. "Frage dich selber bei deinem Text..."

      Genau das meint Bloggerkollege Kreuzknappe, wenn er Dir einen oberlehrerhaften Tonfall unterstellt. Um Dich zu beruhigen: ja, ich nehme alle Beteiligten ernst. Ich nehme generell jeden Menschen ernst. Wenn Du der Meinung bist, dass ich das nicht tue, bzw. wenn Du in meinen Text Anhaltpunkte dafür findest, hab keine Scheu das konkret zu benennen. Der Kommentarbereich meines Artikels ist offen, ich freue mich auf Deine Entgegnungen und die Diskussion mit Dir. Und das ist ehrlich gemeint.

      Aber auf diesen Tonfall: "Hör mal, Du weißt selber am besten, was Du schlimmes getan hast, also stell Dich in die Ecke, denk darüber nach, und wenn Du es herausgefunden hast, dann komm wieder zurück" gehe ich nicht ein. Das ist kein "Dialog auf Augenhöhe", sondern pure Überheblichkeit.

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  7. Danke für die lobende Erwähnung. Da sich manche Eindrücke mit dem decken, was mir selbst in den letzten Tagen durch den Kopf ging, hab ich eben diesen Post aufgegriffen und selbst gebloggt: http://friedrich2.de/2013/01/bei-euch-soll-es-nicht-so-sein/

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    1. Danke! Lohnenswerte Lektüre, dein Blog!

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  8. Da bleibt nur eins:
Frauen zurück an den Herd. Zuhause bleiben und Kinder großziehen.
Da sind sie vor allen sexuellen Übergriffen und Anzüglichkeiten geschützt.
So einfach ist das. Und sie kommen auch nicht in Versuchung, ihre nicht vorhandenen beruflichen Fähigkeiten mit dem Ausspielen ihrer sexuellen Reize zu kompensieren. 
Und dann von sexueller Belästigung zu reden, wenn sie den Job doch nicht gekriegt haben. Habe ich alles im beruflichen Umfeld selbst mehrfach erlebt... 
Gab's da nicht mal einen Bestseller, "Gute Mädchen kommen in den Himmel, die bösen überallhin". Vollgepackt, mit Tricks und Kniffen wie man mit den Waffen der Frauen ganz weit nach oben kommen kann, haben sich sicher einige auf diese Art versucht. Wenn's dann nicht klappt, war's sexuelle Belästigung....

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    1. Wenn für dich deine negativen beruflichen Erfahrungen zur Konsequenz haben, dass du lieber zu Hause bleiben willst: nur zu, wer sollte dich hindern? Allerdings sollte jede Frau frei entscheiden können, wie und wo sie ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen will, ohne Angst vor Gewalt und (sexueller) Belästigung. Dafür einzutreten ist vom Herd aus eher weniger effektiv...

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    2. Genau das sagen sich die indischen Frauen, die von zu Hause weg verschleppt und vergewaltigt worden sind – wär ich mal zuhause geblieben, da bin ich geschützt. Daß es viele Frauen gibt, die arbeiten müssen, vernachlässigst du gerade ebenfalls. Cinderella, das kann doch jetzt bitte nicht dein Ernst sein.

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    3. Ungefähr 90% der sexuellen Gewalt passiert in der Familie und im näheren Bekanntenkreis...
      Früher hatten Männer auch ein Vergewaltigungsrecht, was man an dieser Stelle auch nicht vergessen sollte.
      Es ist schon heuchlerisch. Frauen beschimpft man als Schl*mp*n bei sexuellem Verhalten. Männer haben ein Anspruch darauf sich sexuell verhalten zu dürfen. Nicht nur das, sie dürfen auch sexuell gewalttätig werden. die Frau ist schuld...
      Wenn wir Männern erlauben sexuell gewalttätig zu sein und Frauen die Schuld geben, können wir uns dann noch wundern, dass es so viel sexuelle Gewalt gibt?

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    4. Es ging mir lediglich darum, dass im Berufsleben mit harten Bandagen gekämpft wird... und wer sich in Watte packen will, hat im heutigen Konkurrenzkampf eben die Nase hinten, denn die Konkurrenz schläft nicht. Ich bin in den 70ern ins Berufsleben eingestiegen, da war der Wind noch etwas rauer. Ich hatte gerade in den ersten Jahren in einem Verlag mit den Schriftsetzern etc. zu tun, die mir erst mal vorgehalten haben, dass meine Vorgängerin aber deutlich mehr Holz vor der Hüttn hatte. Ich habe dann eben geantwortet: "Das müsst ihr aushalten."
      Im Verlauf des Berufslebens bin ich mit einigen Kolleginnen konfrontiert worden, denen es gelungen ist, sich mit ganzem Körpereinsatz in Positionen zu hieven, die sie mit ihrem Intellekt nie erreicht hätten.

      Als Freiberuflerin gehöre ich auch zu denen, die arbeiten müssen, und bin in der glücklichen Lage, diese Szenarien lediglich zu beobachten und das ganze ist für mich "Kino", à la "Die Waffen der Frauen".

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  9. Mal unter uns:
    Bedauerlich an der ganzen Angelegenheit, die den Stein ins Rollen brachte, ist doch nicht nur, dass sie passiert ist. Sondern wie sie vermarktet wurde. Denn natürlich stinkt das ganze nach politischer Kampagne und wird auch von vielen in der Gesellschaft so wahrgenommen. Damit ist vielleicht dem geholfen, der was gegen die FDP hat. Den Frauen aber ganz sicher nicht.

    Die Frage ist zudem doch nicht, ob es Sexismus gibt. Natürlich gibt es den. Und natürlich sind Frauen davon am meisten betroffen. Aber es hilft mal grade gar nicht, jetzt wieder das gut-böse Schema rauszuholen: Täter-Männer, Opfer-Frauen. In einer, mit gnädigem Verlaub, Kultur in der Sex eine Ware, eine Werbung und auch eine Macht ist, die auch von Frauen so gesehen und für den eigenen Vorteil eingesetzt wird, müssen wir uns nicht über Sexismus wundern. Und das wird sich auch nicht ändern, solange so viele Menschen davon profitieren. Also, ich bin ein Kerl und kann einer Frau keine Ratschläge geben. Aber denkt doch mal nach, wie ihr eure Geschlechtesgenossinnen erziehen könnt und wir Männer tun das gleiche bei uns.

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  10. Ich finde der "Aufschrei" ist einfach ein Schlag ins Gesicht von all den Frauen die wirklich unter Gewalt zu leiden haben.
    Geht mir übrigens schon seit Jahren so, dass ich all den BetroffenheitesrhetorikerInnen und -außen wünsche mal mit wirklichem Leid und Elend zu tun zu haben, aber da trauen die sich ja nicht hin.
    Das ist es übrigens was mich im allerletzten so aufregt,
    Und nochwas Ich habe ja all diese Qutenfrauen schon lange im Verdacht, dass die zwar die Kohle fürn Spitzenjob gerne einstecken, aber die Verantwortung und das Riskio nicht wollen.
    Und dem ist halt so, wer ner dummen verbalen Anmache nicht gewachsen ist, der sollte doch nicht davon träumen ganze Firmen zu leiten.
    und anonym es gibt kein Vergewaltigungsrecht und noch was, die vielgeschmächte Kirche preist die Keuschheit, die eheliche Keuschheit, und lobt die Ritterlichkeit, auch schon in der bösen alten Zeit (das nur als Replik auf das Vergewaltigungrecht).
    Und nochmal sexuelle Gewalt war das nicht.
    Wenn es das wäre dann könnten wir in 2 Wochen ganze Faschingfeiernde Säle in den Knast bringen.

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